Pflegehilfsmittel

PUEG, bitte was? Das ist kein neuer Stuhl eines schwedischen Möbelhauses, sondern die Abkürzung des Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetzes. Und das sorgt dafür, dass seit dem 1. Januar 2025 Pflegebedürftige mehr Unterstützung bekommen. Unter anderem können sie nun für Pflegehilfsmittel aus der Apotheke monatlich bis zu 42 Euro geltend machen. Bislang galt die Höchstgrenze von 40 Euro. Das bedeutet: mehr finanzielle Entlastung für alltägliche Hilfsmittel wie Handschuhe oder Desinfektionsmittel. Das ist eine gute Nachricht für alle pflegenden Angehörigen, die die Pflegebedürftigen versorgen und betreuen. Wir beraten dich gerne rund um das Thema Pflege und Hilfsmittel.

Mehr Geld für Pflegemittel

ePA: Was muss ich tun?

Künftig gibt es für alle gesetzlich Versicherten die elektronische Patientenakte (ePA) – es sei denn, du widersprichst. Die Nutzung der ePA bleibt freiwillig und du entscheidest selbst, ob du sie verwenden möchtest oder nicht. Um deine ePA einzusehen oder zu verwalten, brauchst du die entsprechende App deiner Krankenkasse. Dort kannst du den Zugang zur ePA einrichten und direkt auf deine Gesundheitsdaten zugreifen. Die ePA bietet viele Vorteile, etwa einen schnellen Überblick über Befunde, Impfungen oder Medikationspläne. Informiere dich bei deiner Krankenkasse über die Details!

Elektronische Patientenakte - was muss ich machen?

Schmerzmittel verursachen Schmerzen?

Mal eben eine Kopfschmerztablette vor dem nächsten Meeting. Mal eben eine weitere Tablette gegen Kopfweh vor dem Sport – und so weiter und so fort … Wenn rezeptfreie Schmerzmittel zu häufig eingenommen werden, kann deren Wirkung anders sein als es dir lieb ist: Sie können Schmerzen verursachen anstatt sie zu lindern. Paradox, aber leider wahr. Als Faustregel kannst du dir für rezeptfreie Schmerzmittel Folgendes merken: Du solltest sie an höchstens zehn Tagen im Monat einnehmen. An den restlichen 20 Tagen sollten Schmerzmittel tabu sein. Besser auch nur drei Tage am Stück anwenden, dann wieder pausieren. Solltest du Nebenwirkungen auch schon bei wenigeren Einnahmetagen feststellen, lasse dich am besten ärztlich oder bei uns in der Apotheke beraten.

Medikamente sind keine Accessoires

Zucker für Babys

Zuckersüß, aber mit Tücken: In den ersten 1000 Tagen im Leben eines Kindes entscheidet sich oft mehr, als viele denken. Wie viel Zucker Babys und Kleinkinder konsumieren, kann sich langfristig auf die Gesundheit auswirken. Kinder mit zu viel Zucker im Speiseplan haben ein höheres Risiko für Übergewicht und Diabetes. Statt stark gesüßtem Brei lieber Obstmus oder Gemüse probieren – gesunde Gewohnheiten beginnen früh!

Zucker für Babys

Impfen trotz Erkältung

Die Impfung wegen einer Erkältung verschieben? Das muss nicht sein. Leichte Erkältungssymptome wie Schnupfen oder Halskratzen sind meist kein Grund, dich nicht impfen zu lassen. Dein Immunsystem packt das! Bei schweren Infekten mit Fieber solltest du jedoch warten, bis du wieder fit bist. Und wenn du gerade Antibiotika nimmst? Kein Problem, solange du dich nicht schwer krank fühlst. Und bevor du dich bei uns in der Apotheke impfen lässt, fragen wir dich ohenhin, wie es dir geht. Deiner Gesundheit zuliebe!

Impfen trotz Schnupfen

Mykoplasmen

Mykoplasmen geistern gerade durch die Gegend. Diese besonders kleinen Bakterien verursachen fiese – wir sagen dazu atypische – Lungenentzündungen. Diese Art Lungenentzündung verläuft oft schleichend. Typische Symptome sind leichtes Fieber, Husten, Müdigkeit, Halsschmerzen und Atemnot. Die Krankheit zeigt sich meist nur langsam, was sie besonders tückisch macht. Klingt besorgniserregend? Nicht in Panik geraten! Wichtig ist, bei anhaltendem Husten den Kontakt zu deiner Ärztin oder deinem Ärzten zu suchen. Wird ein Infekt mit Mykoplasmen rechtzeitig behandelt, steht der Heilung meist nichts im Weg.

Mykoplasmen
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