DiGA auf Rezept

Tagtäglich nimmt unser Apotheken-Team etliche Rezepte entgegen. Auch im Umgang mit dem E-Rezept sind wir Experten. Doch neuerdings gibt es auch Rezepte, mit denen wir hier in der Apotheke kaum etwas anfangen können. Nein, es sind nicht eure Lieblingskuchen-Rezepte, sondern von Ärzten verordnete Rezepte für Digitale Gesundheitsanwendungen, kurz DiGA. Dabei handelt es sich um Apps, die begleitend zur Therapie bei bestimmten Erkrankungen verschrieben werden. Solche DiGA-Rezepte könnt ihr direkt bei eurer Krankenkasse einreichen. Ausführliche Informationen dazu hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte auf seiner Seite zu digitalen Gesundheitsanwendungen zusammengestellt.

Von Ärzten verordnete Rezepte für Digitale Gesundheitsanwendungen, kurz DiGA

Lieferengpässe

Aktuell kämpfen wir bei einigen wichtigen Medikamenten mit Lieferengpässen. Das ist auch für uns ärgerlich und frustrierend – und nicht zuletzt sehr zeit- und arbeitsaufwendig. Für euch entscheidend ist: Wir sind dran und nutzen jede Möglichkeit, um die aktuell knappen Medikamente zu besorgen oder zumindest einen gleichwertigen Ersatz zu schaffen. Damit wir sie vorrätig haben, wenn ihr sie dringend braucht.

Lieferengpässe bei Medikamenten

Eisenmangel vorbeugen

Eisen ist für deinen Körper quasi der Sprit für den Transport von Sauerstoff im Blut. Ist der Tank leer, fühlst du dich schlapp, hast öfter Kopfschmerzen und siehst blass aus. Was also tun? Eisen tanken, indem du dich ausgewogen ernährst. Am besten lässt sich der Eisenbedarf mit rotem Fleisch decken. Wer sich vegan ernährt, sollte Nüsse, Sprossen, Hülsenfrüchte und grünes Blattgemüse vernaschen. Auch mit Präparaten aus der Apotheke kannst du deinen Eisenspeicher wieder auffüllen.

Eisenmangel vorbeugen

Kinder und Medikamente

Kämpfst du auch damit, dass dein Kind seine Medikamente einnimmt? Diese Tipps könnten helfen:

  • Bitte keine Trickserei, Medikamente also nicht im Essen verstecken oder irgendwie unterjubeln. Sag lieber, wobei das Medikament hilft.
  • Minidosen verabreichen und zwischendrin vielleicht etwas anderes trinken oder spielen.
  • Entwickelt Routinen und gebt die Medizin zu festen Zeiten.
  • Wählen lassen – nicht, ob das Medikament eingenommen wird, sondern wie. Mit Wasser oder Saft, im Becher oder Löffel?
  • Strohhalme gehen immer – auch bei Hustensaft und Co.
Kinder bei der Einnahme von Medikamenten unterstützen

Medikamente und Essen

Hast du dich schonmal gefragt, was es genau bedeutet, wenn man das Medikament vor oder nach einer Mahlzeit einnehmen soll? „Vor dem Essen“ sollte etwa eine Stunde zwischen der Einnahme und dem ersten Bissen liegen. „Nach dem Essen“ heißt etwa zwei Stunden nach der Mahlzeit. Nur so können Medikamente ihre Wirkung richtig entfalten. Wir erklären dir gerne, wie du die Einnahme deiner Medikamente auf dein Essen abstimmst.

Medikamenteneinnahme vor und nach dem Essen
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