Erste Hilfe bei Muskelkrämpfen

Muskelkrämpfe treten häufig plötzlich und schmerzhaft auf. Ihre Ursachen sind vielfältig und nicht immer eindeutig: Eine gestörte Durchblutung, ein Ungleichgewicht im Salz-Wasser-Haushalt, bestimmte Muskelerkrankungen oder bestimmte Medikamente können insbesondere bei älteren Menschen dazu beitragen. Meist entsteht der Krampf nicht direkt im Muskel, sondern durch eine Übererregung des Nervs, der ihn steuert. In der akuten Situation hilft es, den betroffenen Muskel langsam zu dehnen und zu entspannen. Vorbeugend wirken kann beispielsweise regelmäßiges Dehnen vor allem vor dem Schlafengehen. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, vorzugsweise durch kalorienarme Getränke wie Mineralwasser oder Saftschorlen, unterstützt den Mineralstoffhaushalt. Ebenso wichtig ist eine ausgewogene Ernährung, um den Bedarf an Magnesium, Kalium und Natrium zu decken.

Erste Hilfe bei Muskelkrämpfen

Trockene Haut in der kalten Jahreszeit

Kalte Luft draußen, trockene Heizungsluft drinnen – im Winter hat es unsere Haut nicht leicht. Sie verliert Feuchtigkeit, spannt, juckt und wird rissig. Das liegt daran, dass die Talgdrüsen bei Kälte weniger Fett produzieren und die Hautbarriere geschwächt wird. Was hilft: Reichhaltige Cremes mit Inhaltsstoffen wie Urea, Glycerin oder Panthenol spenden Feuchtigkeit und stärken die Hautschutzbarriere. Vermeide zu heißes Duschen oder Baden, das trocknet die Haut zusätzlich aus. Nach dem Waschen die Haut sanft abtupfen und sofort eincremen, solange sie noch leicht feucht ist. Bei sehr trockener oder gereizter Haut beraten wir dich gerne zu passenden Pflegeprodukten.

Trockene Haut

Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen”

Leider ist Gewalt gegen Frauen weiterhin grausamer Alltag und betrifft viele, oft im Verborgenen. Es ist wichtig, hinzusehen, zuzuhören und über Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren. Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist unter 116 016 rund um die Uhr erreichbar – anonym, kostenfrei, in 18 Sprachen. Hier finden Frauen, die Gewalt erleben oder erlebt haben, kompetente Hilfe. Auch Angehörige, Freundinnen, Freunde und Fachkräfte können sich beraten lassen. Solidarität beginnt mit Aufmerksamkeit: Niemand muss mit Gewalt allein sein. 116 016 – ein Anruf kann der erste Schritt sein. Nicht nur am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Sondern jeden Tag.

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

Wir behalten den Überblick – Für Dich

Viele Patientinnen und Patienten nehmen mehrere Medikamente gleichzeitig ein. Damit dabei nichts durcheinandergerät, behalten wir Apothekerinnen und Apotheker für dich den Überblick – auch dann, wenn es kompliziert wird. So bleibt deine Therapie sicher und verständlich. Darauf macht auch Apothekerin Pauline im Rahmen einer bundesweiten Kampagne aufmerksam. Weil es um Dich geht. Weil es um Menschen geht.

Wir behalten den Überblick über deine Medikamente

ePA in der Apotheke

Seit Anfang Oktober sind Ärztinnen und Ärzte verpflichtet, wichtige medizinische Dokumente in die elektronische Patientenakte (ePA) einzustellen. Ab sofort nutzen auch Apotheken die ePA. Für dich bedeutet das jede Menge Vorteile. Wir haben direkt Zugriff auf viele deiner aktuellen E-Rezepte und Medikationsdaten – so geht nichts verloren. Mehr Sicherheit: Wechselwirkungen zwischen gespeicherten Medikamenten können wir schneller erkennen und dich gezielter beraten. Individuelle Beratung: Mit besseren Informationen können wir dich noch besser unterstützen und auf deine Bedürfnisse eingehen. Freiwillig und einfach: Du entscheidest, ob du die ePA nutzt. Auch ohne eigenes Gerät können wir bei Bedarf auf deine Gesundheitsdaten zugreifen. Die ePA macht den Medikationsprozess einfacher, sicherer und komfortabler – deiner Gesundheit zuliebe!

Digitale Patientenakte

Tag der nicht sichtbaren Beeinträchtigungen (20. Oktober)

„Das sieht man dir gar nicht an“ – vielleicht hast du das auch schon mal gedacht, als dir jemand von einer Beeinträchtigung erzählt hat. Vielleicht ist es eine Kollegin, die unter starken Schmerzen leidet, ein Freund, der ständig erschöpft ist, oder eine Nachbarin, die Probleme mit Reizüberflutung hat. Auch psychische Belastungen wie Depressionen und neurodivergente Eigenschaften wie Autismus oder ADHS sind von außen häufig nicht erkennbar. Manche Menschen haben auch Schwierigkeiten beim Hören, Verstehen oder damit, auf Situationen zu reagieren. Heute, am Tag der nicht sichtbaren Beeinträchtigungen, möchten wir dieses Thema ins öffentliche Bewusstsein rücken. Allzu oft erkennen andere nicht, wie schwer der Alltag für Betroffene sein kann. Doch Sichtbarkeit und Entstigmatisierung sind wichtige Schritte, um Verständnis zu schaffen, Barrieren abzubauen und so ein besseres Zusammenleben für alle zu ermöglichen.

Tag der nicht sichtbaren Beeinträchtigungen
Nach oben scrollen