Keine Erkältungskombi-Präparate bei Bluthochdruck

Nase zu, Kopf dröhnt, Hals kratzt – und ihr denkt an die Alleskönner aus der Fernsehwerbung? Bei einer Erkältung greifen tatsächlich viele zu Kombipräparaten, die mehrere Symptome gleichzeitig bekämpfen sollen. Doch Vorsicht: Wenn ihr unter Bluthochdruck leidet oder Nierenprobleme habt, solltet ihr solche Präparate meiden! Viele Erkältungs-Kombis enthalten den Wirkstoff Pseudoephedrin, der das Risiko für neurologische Störungen erhöhen kann. Unser Apothekenteam hat das im Blick und berät euch gerne zu verträglichen Alternativen. Kommt einfach vorbei!

Kombipräparate bei Erkältungen

Krankes Kind: Wann zum Arzt, wann in die Apotheke?

Oft kommen Eltern zunächst zu uns, wenn ihr Kind krank ist. In vielen Fällen helfen rezeptfreie Arzneimittel gut, manchmal müssen wir sie jedoch direkt in eine Arztpraxis schicken. Bei Neugeborenen bis drei Monate gilt bereits 37,8°C als hohes Fieber und erfordert sofortigen Arztbesuch. Generell ist bei Kindern der Allgemeinzustand entscheidender als der Fieberwert. Solange Kinder weiterspielen, darfst du erst einmal abwarten. Warnsignale sind: auffällige Teilnahmslosigkeit oder Schläfrigkeit, Nahrungsverweigerung, starke Schmerzen, bläuliche oder gräuliche Hautfarbe, Atembeschwerden oder Krampfanfälle. Bei Durchfall auf Dehydrierung achten und den Hautfalten-Test machen: Bleibt die Hautfalte länger als zwei Sekunden bestehen, ist das ein Warnzeichen. Unser Tipp: Bevorrate dich mit wichtigen Kinderarzneimitteln. Wir beraten dich gerne zur richtigen Hausapotheke und suchen bei Lieferengpässen nach Alternativen. Gute Besserung!

Mit dem kranken Kind zum Arzt oder in die Apotheke?

Grippewelle? Botendienst!

Es hat dich oder deinen kompletten Haushalt erwischt? Ihr liegt flach, habt vielleicht Husten, Fieber oder fühlt euch einfach nur „müde mit Ansage“? Dann gilt: Kurieren statt rausgehen. Wir sind für euch da! Wir liefern euch die benötigten Medikamente nach Hause – schneller als jeder Online-Shop. Unser Botendienst bringt die Arzneimittel bequem und sicher direkt an die Haustür. Dabei profitiert ihr von der persönlichen Beratung eurer Apotheke vor Ort. Wir sind gerne eure Apotheke vor Ort – nah, persönlich, schnell. Gute Besserung!

Grippewelle? Botendienst!

Trinkflaschen als Keimschleuder?

Wiederverwendbare Trinkflaschen aus Glas, Kunststoff oder Edelstahl sind nachhaltig und praktisch – keine Frage. Doch viele unterschätzen, wie schnell sie zur Keimschleuder werden. Auch wenn du „nur“ Wasser trinkst, sammeln sich in deiner Flasche Keime an. Bei täglichem Gebrauch solltest du sie auch täglich reinigen, sonst bildet sich ein sogenannter Biofilm aus Pilzen und Bakterien. Der fängt an, unangenehm zu riechen und kann sogar gesundheitsschädlich sein. Die Lösung ist einfacher als gedacht: Ist deine Flasche spülmaschinenfest? Ab damit in die Spülmaschine, am besten bei mindestens 60 Grad. Falls nicht, reichen heißes Wasser, Spülmittel und eine Flaschenbürste. Wichtig: Danach gut trocknen lassen, denn Feuchtigkeit ist ein echtes Keim-Paradies. Beim Kauf einer neuen Flasche lohnt es sich übrigens, auf große Öffnungen und einfache Formen zu achten: je weniger Ecken und Rillen, desto leichter die Reinigung. Hygiene fängt bei den kleinen Dingen des Alltags an – und deine Gesundheit liegt uns am Herzen.

Trinkflaschen als Keimschleuder

Grippewelle

Husten, Fieber, Gliederschmerzen – die Grippewelle ist da. In Deutschland steigt zu Jahresbeginn die Zahl akuter Atemwegserkrankungen wieder deutlich an. Das Robert-Koch-Institut berichtet, dass besonders die Grippe stark zunimmt: Rund 40 Prozent aller Fälle gehen auf eine neue Influenza-Variante zurück, die sich leichter ausbreitet, weil sie bestehende Antikörper teilweise umgehen kann – darum häufig die Bezeichung als “Super-Grippe”. In den meisten untersuchten Proben wurde diese Subvariante bereits nachgewiesen. Die Grippewelle dürfte ihren Höhepunkt erst in den kommenden Wochen erreichen. Wir tun alles, um euch bestmöglich zu versorgen. Passt gut auf euch auf.

Grippewelle

502 Apotheken geschlossen

… und wenn sie doch noch nicht verschwunden ist, dann kämpft sie womöglich ums Überleben. Traurig, aber leider Realität: Im vergangenen Jahr haben in Deutschland 502 Apotheken ihre Türen für immer geschlossen – nur 62 haben neu eröffnet. Damit rutschen wir bei der Apothekenzahl auf einen Stand zurück, den es zuletzt 1977 gab. Hinter diesen Zahlen stecken Menschen, Existenzen und ein Gesundheitssystem, das spürbar unter Druck steht. Die Kosten für den Apothekenbetrieb explodieren, doch die Vergütung wurde seit Jahren nicht angepasst. Die Folgen spüren wir alle: Immer weniger Apotheken, immer dünner werdende Versorgung, immer mehr Belastung. Wir kämpfen seit Langem dagegen an – zuletzt im Dezember mit unserer “Blackout”-Aktion. Weil wir nicht tatenlos zusehen können, wie die wohnortnahe Versorgung bröckelt. Warum wir das schreiben? Es geht auch um deine Gesundheit, deine Wege, deine Sicherheit. Danke, dass wir deine Apotheke sein dürfen.

Es war einmal eine Apotheke... Das Apothekensterben
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