Trinkflaschen als Keimschleuder?

Wiederverwendbare Trinkflaschen aus Glas, Kunststoff oder Edelstahl sind nachhaltig und praktisch – keine Frage. Doch viele unterschätzen, wie schnell sie zur Keimschleuder werden. Auch wenn du „nur“ Wasser trinkst, sammeln sich in deiner Flasche Keime an. Bei täglichem Gebrauch solltest du sie auch täglich reinigen, sonst bildet sich ein sogenannter Biofilm aus Pilzen und Bakterien. Der fängt an, unangenehm zu riechen und kann sogar gesundheitsschädlich sein. Die Lösung ist einfacher als gedacht: Ist deine Flasche spülmaschinenfest? Ab damit in die Spülmaschine, am besten bei mindestens 60 Grad. Falls nicht, reichen heißes Wasser, Spülmittel und eine Flaschenbürste. Wichtig: Danach gut trocknen lassen, denn Feuchtigkeit ist ein echtes Keim-Paradies. Beim Kauf einer neuen Flasche lohnt es sich übrigens, auf große Öffnungen und einfache Formen zu achten: je weniger Ecken und Rillen, desto leichter die Reinigung. Hygiene fängt bei den kleinen Dingen des Alltags an – und deine Gesundheit liegt uns am Herzen.

Trinkflaschen als Keimschleuder

Grippewelle

Husten, Fieber, Gliederschmerzen – die Grippewelle ist da. In Deutschland steigt zu Jahresbeginn die Zahl akuter Atemwegserkrankungen wieder deutlich an. Das Robert-Koch-Institut berichtet, dass besonders die Grippe stark zunimmt: Rund 40 Prozent aller Fälle gehen auf eine neue Influenza-Variante zurück, die sich leichter ausbreitet, weil sie bestehende Antikörper teilweise umgehen kann – darum häufig die Bezeichung als “Super-Grippe”. In den meisten untersuchten Proben wurde diese Subvariante bereits nachgewiesen. Die Grippewelle dürfte ihren Höhepunkt erst in den kommenden Wochen erreichen. Wir tun alles, um euch bestmöglich zu versorgen. Passt gut auf euch auf.

Grippewelle

502 Apotheken geschlossen

… und wenn sie doch noch nicht verschwunden ist, dann kämpft sie womöglich ums Überleben. Traurig, aber leider Realität: Im vergangenen Jahr haben in Deutschland 502 Apotheken ihre Türen für immer geschlossen – nur 62 haben neu eröffnet. Damit rutschen wir bei der Apothekenzahl auf einen Stand zurück, den es zuletzt 1977 gab. Hinter diesen Zahlen stecken Menschen, Existenzen und ein Gesundheitssystem, das spürbar unter Druck steht. Die Kosten für den Apothekenbetrieb explodieren, doch die Vergütung wurde seit Jahren nicht angepasst. Die Folgen spüren wir alle: Immer weniger Apotheken, immer dünner werdende Versorgung, immer mehr Belastung. Wir kämpfen seit Langem dagegen an – zuletzt im Dezember mit unserer “Blackout”-Aktion. Weil wir nicht tatenlos zusehen können, wie die wohnortnahe Versorgung bröckelt. Warum wir das schreiben? Es geht auch um deine Gesundheit, deine Wege, deine Sicherheit. Danke, dass wir deine Apotheke sein dürfen.

Es war einmal eine Apotheke... Das Apothekensterben

Mehr Lebensqualität durch Alkoholverzicht

Wer auf Alkohol verzichtet, muss nicht monatelang warten, um Veränderungen zu spüren. Bereits nach zehn Tagen ohne Alkohol zeigen sich erste positive Effekte: Der Schlaf wird erholsamer, die Haut wirkt frischer und am Hosenbund macht sich bemerkbar, dass die „leeren Kalorien“ wegfallen. Ob du dich für einen temporären Verzicht wie den Dry January entscheidest oder dauerhaft alkoholfrei leben möchtest – jeder alkoholfreie Tag bringt mehr Freiheit und Wohlbefinden. Der Körper dankt es dir mit mehr Energie, besserer Laune und einem gestärkten Immunsystem. Manchmal braucht es eben keine großen Zeiträume, um zu merken: Es lohnt sich.

Alkoholverzicht

Guter Schlaf

Müde, unkonzentriert, gereizt – nach den Feiertagen und Ferien fällt vielen der Start in den Alltag schwer. Oft hat sich der Schlafrhythmus verschoben. Dabei ist Schlaf keine vergeudete Zeit. In der Tiefschlafphase schüttet der Körper Wachstumshormone aus, die unter anderem für Haut, Knochen und Wundheilung wichtig sind. Auch unser Immunsystem arbeitet nachts auf Hochtouren: Ausreichender Schlaf hilft dem Körper, Entzündungen zu bekämpfen und Immunreaktionen etwa nach Impfungen zu stärken. Besonders wichtig ist Schlaf auch fürs Gehirn. Nachts werden Erinnerungen sortiert, Unwichtiges gelöscht und neue Inhalte verknüpft. Zudem ist im Tiefschlaf das sogenannte glymphatische System aktiv – eine Art Müllabfuhr des Gehirns, die schädliche Stoffwechselprodukte abtransportiert. Langjähriger Schlafmangel könnte deshalb ein möglicher Risikofaktor etwa für Alzheimer sein. Wie gut schläfst du?

Guter Schlaf ist wichtig

Zuzahlungsbefreiung

Wenn euch eure Ärztin oder euer Arzt ein Medikament verschreibt, dann übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung den Großteil der Kosten – doch einen kleinen Teil tragt ihr selbst. Diese Zuzahlung beträgt zehn Prozent der Gesamtkosten, allerdings mindestens fünf und höchstens zehn Euro. Um die finanzielle Belastung für Personen mit hohem Bedarf an Mediamenten und anderen Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung zu begrenzen, gibt es die sogenannte Zuzahlungsbefreiung. Diese gilt, wenn die jährlichen Ausgaben für Arzneimittel und andere Leistungen zwei Prozent oder bei chronisch Erkrankten ein Prozent des Bruttojahreseinkommens übersteigen. Derzeit sind insgesamt 4,9 Millionen Personen von Zuzahlungen befreit (Stand: 2023). Habt ihr dazu Fragen? Unser Team hat die Antworten!

Zuzahlungsbefreiung bei Erreichen der Belastungsgrenze
Nach oben scrollen