Vorsicht, Wechselwirkung!

Nehmt ihr mehrere Medikamente gleichzeitig ein? Dann aufgepasst: Schon ab zwei Medikamenten können Wechselwirkungen auftreten, ab vier Arzneimitteln zeitgleich wird es richtig unübersichtlich! Medikamente können sich gegenseitig in ihrer Wirkung verstärken, abschwächen oder die Wirkdauer verändern. Aber nicht nur Medikamente untereinander können problematisch werden. Auch Lebensmittel spielen eine Rolle: Grapefruit, Pampelmuse und andere bittere Zitrusfrüchte können Medikamente beeinflussen. Milch schränkt die Wirkung mancher Antibiotika ein, Alkohol stört den Abbau in Leber und Nieren. Vorsicht bei Erkältungs-Kombipräparaten! Sie enthalten oft mehrere Wirkstoffe plus Koffein, Schmerzmittel oder müde machende Substanzen. Das erhöht das Risiko für Wechselwirkungen erheblich. Besser: Gezielt einzelne Symptome behandeln. Unser Tipp: Lasst bitte Profis prüfen, ob euch Wechselwirkungen drohen. Ihr findet sie in eurer Apotheke vor Ort! Eure Sicherheit liegt uns am Herzen. Kommt vorbei!

Wechselwirkungen von Medikamenten

Medikamenten-Entsorgung: Wie war das nochmal?

Hand aufs Herz: Wer weiß spontan, wohin mit den abgelaufenen Tabletten, halbleeren Salben und angebrochenen Tropfen? Die meisten stehen ratlos vor dem Medikamentenschrank und fragen sich: Apotheke? Restmüll? Oder doch die Toilette? Hier kommt die Auffrischung!

Die Grundregel: In neun von zehn Fällen gehören alte Medikamente einfach in den Restmüll – vorausgesetzt, dieser wird später verbrannt, was in den meisten Regionen Deutschlands der Fall ist. Dabei werden die Wirkstoffe sicher zerstört.

Das absolute No-Go: Bitte niemals Medikamente in die Toilette oder den Ausguss kippen! Auch nicht die flüssigen Säfte oder Tropfen. Sonst landen die Wirkstoffe im Abwasser und belasten Umwelt und Grundwasser.

Kindersicherheit: Am besten Medikamente erst kurz vor der Müllabfuhr in die Tonne geben oder in einem undurchsichtigen Behälter entsorgen.

Die Ausnahme: Krebsmedikamente (Zytostatika) sind Sondermüll und gehören zur Sammelstelle für Sonderabfälle – nicht in den Hausmüll!

Und hier noch mal kurz und knapp: Restmüll statt Klo, Kinder schützen, Zytostatika extra. Noch Fragen dazu?

Entsorgung von abgelaufenen Medikamenten und Medikamentenresten

Herzgesundheit in den Wechseljahren

Herzerkrankungen sind bei Frauen wie bei Männern die häufigste Ursache für Krankenhauseinweisungen und vorzeitigen Tod. Jedoch treten diese bei Frauen aufgrund des hormonellen Schutzes meist etwa zehn Jahre später auf. Besonders in den Wechseljahren sollten Frauen ihrer Herzgesundheit verstärkte Aufmerksamkeit schenken, da die hormonellen Veränderungen während der Menopause das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Der sinkende Östrogenspiegel verdoppelt das Risiko für Bluthochdruck, während gleichzeitig der Testosteronspiegel steigt und verstärkte Fetteinlagerungen im Bauchbereich begünstigt. Schlafstörungen und Stress in den Wechseljahren können die Blutdruckwerte zusätzlich negativ beeinflussen. Die Deutsche Herzstiftung empfiehlt Frauen daher regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen ab 35 Jahren sowie einen gesunden Lebensstil mit ausreichend Bewegung, ausgewogener Ernährung, Nichtrauchen und Alkoholverzicht. Ja, ganz schön viel zu beachten – aber ihr macht es eurem Herzen zuliebe!

punktapotheke standard

Keine Erkältungskombi-Präparate bei Bluthochdruck

Nase zu, Kopf dröhnt, Hals kratzt – und ihr denkt an die Alleskönner aus der Fernsehwerbung? Bei einer Erkältung greifen tatsächlich viele zu Kombipräparaten, die mehrere Symptome gleichzeitig bekämpfen sollen. Doch Vorsicht: Wenn ihr unter Bluthochdruck leidet oder Nierenprobleme habt, solltet ihr solche Präparate meiden! Viele Erkältungs-Kombis enthalten den Wirkstoff Pseudoephedrin, der das Risiko für neurologische Störungen erhöhen kann. Unser Apothekenteam hat das im Blick und berät euch gerne zu verträglichen Alternativen. Kommt einfach vorbei!

Kombipräparate bei Erkältungen

Krankes Kind: Wann zum Arzt, wann in die Apotheke?

Oft kommen Eltern zunächst zu uns, wenn ihr Kind krank ist. In vielen Fällen helfen rezeptfreie Arzneimittel gut, manchmal müssen wir sie jedoch direkt in eine Arztpraxis schicken. Bei Neugeborenen bis drei Monate gilt bereits 37,8°C als hohes Fieber und erfordert sofortigen Arztbesuch. Generell ist bei Kindern der Allgemeinzustand entscheidender als der Fieberwert. Solange Kinder weiterspielen, darfst du erst einmal abwarten. Warnsignale sind: auffällige Teilnahmslosigkeit oder Schläfrigkeit, Nahrungsverweigerung, starke Schmerzen, bläuliche oder gräuliche Hautfarbe, Atembeschwerden oder Krampfanfälle. Bei Durchfall auf Dehydrierung achten und den Hautfalten-Test machen: Bleibt die Hautfalte länger als zwei Sekunden bestehen, ist das ein Warnzeichen. Unser Tipp: Bevorrate dich mit wichtigen Kinderarzneimitteln. Wir beraten dich gerne zur richtigen Hausapotheke und suchen bei Lieferengpässen nach Alternativen. Gute Besserung!

Mit dem kranken Kind zum Arzt oder in die Apotheke?

Grippewelle? Botendienst!

Es hat dich oder deinen kompletten Haushalt erwischt? Ihr liegt flach, habt vielleicht Husten, Fieber oder fühlt euch einfach nur „müde mit Ansage“? Dann gilt: Kurieren statt rausgehen. Wir sind für euch da! Wir liefern euch die benötigten Medikamente nach Hause – schneller als jeder Online-Shop. Unser Botendienst bringt die Arzneimittel bequem und sicher direkt an die Haustür. Dabei profitiert ihr von der persönlichen Beratung eurer Apotheke vor Ort. Wir sind gerne eure Apotheke vor Ort – nah, persönlich, schnell. Gute Besserung!

Grippewelle? Botendienst!
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